Drucken

Beiträge zum Thema: Exkrement Beton

Blog


 

 

"Anarchy of Sound" hat im Jahr 2009 als Online-Radio-Projekt für den Subkulturbereicht, speziell Punk, angefangen. Um das Radioprojekt zu finanzieren, habe ich mit dem Verkauf von Tonträgern und Button begonnen und 2011 wurde der erste kleine Shop eröffnet. 2014 wurde durch Mitglieder der Band Exkrement Beton angefragt, ob man sich nicht am nächsten Album beteiligen möchte. Kurzentschlossen wurde so im Oktober 2014 das Label "Anarchy of Sound Records" gegründet und die CD "Eine Kleine Scheisse"  der Jungs heraus gebracht. Im Zuge dessen, wurde auch gleich mal dem Online Shop ein Name gegeben und schon war "Anarchy of Sound - der Kramladen" geboren. 2016 habe ich mich entschlossen die musikalischen Ergüsse von zwei weiteren Bands (Vorsicht Stufe & Lucky Punch) zu veröffentlichen. Diesmal aber nicht nur auf CD sondern auch auf Vinyl. Dieses geschah dann Ende 2016 bis Mitte 2017. Und kaum waren die beiden Sachen draußen, war ich nicht untätig, sondern habe mit der Planung für ein weiteres Vinyl von Exkrement Beton,  welches Anfang 2018 erscheinen wird begonnen. Und damit die Zeit bis dahin nicht zu lange wird, wurde im Oktober 2017 die Kompilation "Komplett im Arsch" von Exkrement Beton als CD veröffentlicht. Da aber die Zeit für das Online Radio immer mehr gegen 0 lief, habe ich mich entschlossen, dieses zum Ende des Jahres 2017 zu schließen und die Einnahmen des Shops lieber in neue Produktionen zu stecken.

 

Dies sollte nur mal ein kleiner Einblick in die Entstehung von Anarchy of Sound sein und nun könnt ihr kaufen was das Zeug hält, damit die nächsten Sachen finanziert werden können.

Hier auf unserem Blog, informieren wir Euch über unsere Veröffentlichungen, die es seit Bestehen von Anarchy of Sound Records so gab.

 

 

 

 

Veröffentlicht am von

Exkrement Beton - Schön, Stur, Arrogant

Gesamten Beitrag lesen: Exkrement Beton - Schön, Stur, Arrogant
Exkrement Beton - Schön, Stur, Arrogant
 
Exkrement Beton - Schön, Stur, Arrogant

Exkrement Beton - Schön, Stur, Arrogant

Exkrement Beton - Schön, Stur, Arrogant

Exkrement Beton - Schön, Stur, Arrogant

Exkrement Beton - Schön, Stur, Arrogant

Exkrement Beton - Schön, Stur, Arrogant

Format: LP, Album
Katalognummer: AOS-005b
EAN: 0660042961525
Genre: Punk
Veröffentlicht: 07.04.2018
Stückzahl: 205
Vinyl: 5x Schwarz Testpressung, 100x Schwarz, 50x Splatter, 50x Splatter im Siebdruckcover, Handnummeriert


Tracklist:

A1.  Schreib an
A2.  Lass deinen Ärger raus
A3.  No Money
A4.  Schön, Stur, Arrogant
A5.  Ficken
A6.  Unbeliebt
A7.  Häuserkampf
A8.  Hässliches Kind
B1.  Alkohol heilt alle Wunden
B2.  Ich schau in deine Augen
B3.  Brandenburg
B4.  Ich hasse Menschen
B5.  Killernieteniro
B6.  Bierkneipe
B7.  Edeltraut


Das im Jahr 2010 auf Plastic Bomb Records erschienene CD-Album von Exkrement Beton nun endlich auf Vinyl. Der Unterschied zur CD Version liegt im Bonus, welcher auf der CD noch aus der EP "Jetzt wird's schmutzig" bestand und auf dem Vinyl nun durch 4 andere Songs ersetzt wurde. Das ganze ist Handnummeriert und Limitiert auf 205 Stück davon 150 Stück im Normalcover, 50 Stück im Siebdruckcover in der Baumwollbeuteltrageeinheit und 5 Testpressungen. Allen Platten liegt je nach Version ein A3 oder A2 Poster bei und bei der Nummerierung 101 bis 150 und den Siebdruckcovern auch noch ein Siebdruckpatch. Die Siebdruckversion kommt zusätzlich noch mit der Original CD von 2010.


Vorhören in minderer Qualität

Schreib An
Lass Deinen Ärger Raus
No Money
Schön, Stur, Arrogant
Ficken
Unbeliebt
Häuserkampf
Hässliches Kind
Alkohol Heilt Alle Wunden
Ich Schau In Deine Augen
Brandenburg
Ich hasse Menschen
Killernieteniro
Bierkneipe
Edeltraut

 

 


 


 

 

 

Review

 

für die Vinylversion gibt es keine, daher hier an dieser Stelle die Reviews zur CD-Version

 
OX-Fanzine

"No money", "Alkohol heilt alle Wunden" oder "Ficken", so heißen die Songs aus dem Repertoire der netten Jungs von EXKREMENT BETON. Wenn hier einer nicht versteht, in welche Richtung sich das hier musikalisch bewegt, dann ist demjenigen wohl nicht mehr zu helfen.
Denn ganz klar, hier geht es um hochbrisante Themen, die jedeN PunkerIn bewegen und ein reines Grundbedürfnis darstellen. In den insgesamt 16 Titeln stehen nur drei Dinge im Mittelpunkt: Spaß, Saufen und Ficken! Verpackt wird das Ganze in teilweise bekannte Melodien und teils auch schroffem Stückwerk.
Gepaart mit etwas Witz, aber wenig Charme. Die sagenumwobene Latte darf man bei EXKREMENT BETON nicht so hoch anlegen, aber wer sie gar nicht erst anlegt, bekommt auch keine Probleme.

 

Juni/Juli 2010 By Sven Grumbach

 
Moloko-Plus

Aus Brandenburg kommt die Combo und geboten wird ziemlich schräger (Oi-) Punk mit derber Wortwahl und Mut zu schrägen Texten. Ich denke mal, das wird ein ziemlich polarisierendes Ding mit der Band, weil die Art von Humor definitiv nicht überall ankommt. Das Ganze klingt, grob eingeordnet, wie eine harte Oi Version der Kassierer in ihren Anfangstagen. Da das Label ein paar Songs ihrer ersten 7" mit auf die CD (insgesamt gibt es 16 Songs auf die Ohren - in unterschiedlicher Aufnahmequalität) gepackt hat, bekommt man auf jeden Fall einen ganz guten Überblick über die Entwicklung von Exkrement Beton von der Gründung 2001 bis heute ... ach ja, ein Schleimkeim Cover gibt es auch. Ich persönlich finde das ganze extrem spaßig und werde auch in Zukunft mal ein Auge in Richtung Brandenburg werfen ... bin mal gespannt, ob, und falls ja, was da in Zukunft noch kommt.
 

Februar 2011 By Dr. Seltsam

 
Pogoradio

Haha, geil! Exkrement Beton kommen super an! Endlich passt das Prädikat Deutschpunk mal wieder wie die Faust auf's Auge. Genau so würd' ich die auch beschreiben, Faust auf's Auge. "Ich will einfach nur ficken", eine Textzeile vom Song "Ficken", ist relativ unkompliziert nachzuvollziehen und außerdem ist doch der janze Song von Die Ärzte jeklaut! Also, wer sich mal wieder niveaumäßig etwas locker machen möchte und des Abends ein leichtes Kratzen im Hals verspürt, soll sich doch niveaumäßig einfach etwas locker machen, ein Sternburg öffnen und mit Exkrement Beton auf eine 16-teilige Reise voll promillegetränkter Abenteuer gehen. Schleimkeim meets Becks Pistols, schön assi.
 

März 2011 By dennisdegenerate

 
pissedandproud

Von dieser Band habe ich mir ehrlich gesagt mehr versprochen. Die Platte dümpelt musikalisch langweilig vor sich hin, die Texte sind nichtssagend bis daneben und ich frage mich, worauf die Selbstverliebtheit der Band fußt. Einfachster Midtempo-Punkrock mit rauem Gesang, was ja nicht schlecht sein muss, hier aber so dermaßen durchschnittlich und austauschbar dargebracht wird, dass mir schon beim Schreiben dieser Kritik die Augen zufallen. Ein Lichtblick ist das SCHLEIMKEIM-Cover "Ich schau in deine Augen", der Rest ist wenig memorabel. Und so richtig scheiße ist "Brandenburg", eine Coverversion von STEAMs "Na Na Hey Hey Kiss Him Goodbye". Als CD-Bonus gibt's die "Jetzt wird's schmutzig"-EP, die noch mal schrammeliger, aber dafür charmanter klingt. Nee, da hat Plastic Bomb schon wesentlich interessantere Bands herausgebracht. Im Booklet gibt's Texte und Fotos und die Spielzeit beträgt 40 Minuten bei 15 Songs + Intro.
 

Juni 2010 By Günni


 
Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Exkrement Beton - Komplett im Arsch

Gesamten Beitrag lesen: Exkrement Beton - Komplett im Arsch
Exkrement Beton - Komplett im Arsch
 
Exkrement Beton - Komplett im Arsch

Exkrement Beton - Komplett im Arsch

Exkrement Beton - Komplett im Arsch

Format: CD, Album
Katalognummer: AOS-004a
EAN: 0660042449535
Genre: Punk
Veröffentlicht: 05.10.2017
Stückzahl: 500


Tracklist:

01.  Schönes Mädchen
02.  Die dicke Tina
03.  Unrasiert (und fern der Heimat)
04.  Hässliches Kind
05.  In der Kneipe zur trockenen Kehle
06.  Alkohol
07.  Sag mal wirklich
08.  Alkohol heilt alle Wunden
09.  Ficken
10.  Ich lache
11.  Südlied
12.  Barbara (Live)
13.  Der notgeile Onkel (Live)
14.  Pech
15.  Ich hasse Menschen
16.  Uftata
17.  Killernieteniro
18.  Bierkneipe
19.  Edeltraut
20.  Wölfe im Schafspelz feat. Markus (7erJungs)


Auf diesem Album befinden sich Songs aus verschiedenen Jahren (2003 - 2016), seit dem bestehen von Exkrement Beton. 20 Songs räudiger Punkrock aus der Havelstadt Brandenburg der die niederen Instinkte der Menschlichkeit bedient.


Vorhören in minderer Qualität

Schönes Mädchen
Die dicke Tina
Unrasiert (und fern der Heimat)
Hässliches Kind
In der Kneipe zur trockenen Kehle
Alkohol
Sag mal wirklich
Alkohol heilt alle Wunden
Ficken
Ich lache
Südlied
Barbara (Live)
Der notgeile Onkel (Live)
Pech
Ich hasse Menschen
Uftata
Killernieteniro
Bierkneipe
Edeltraut
Wölfe im Schafspelz

 

 


 


 

 

Review

 
Ugly Punk

Seit fast 15 Jahren erfreuen uns EXKREMENT BETON mit ihrem dreckigen Punkrock, der vor allem durch seine primitiven Fäkal-, Sex- und Suff-Texte heraussticht. Keine Peinlichkeit wurde dabei in den letzten Jahren ausgelassen. Nun gibt es mit „Komplett im Arsch“ eine Compilation, auf der verlorene Songs aus den Jahren 2003 bis 2016 auf einer Scheibe zusammengefasst wurden, um die Wartezeit auf das neue Album zu verkürzen.

Und wie sollte es auch anders sein, wird man beim Hören dieser Scheibe mit Songs belohnt, die an die niedrigsten Instinkte appellieren. Selbstverständlich wird der und die ein oder andere diese politisch völlig unkorrekten textlichen Ergüsse als asoziale, dumme Kackscheiße verteufeln. Derjenige oder diejenige hat aber vermutlich von Punkrock nicht besonders viel verstanden. Und wer glaubt, dass das alles auch noch ernst gemeint wäre oder es vielleicht wirklich ernst nimmt, was hier so von sich gegeben wird, sicherlich noch weniger. Natürlich ist es dennoch sexistische Kackscheiße. Aber eben auf eine ironisch-provokante Art und Weise vorgetragen, der ich dennoch etwas abgewinnen kann. Das ist eben rotziger anti-pc-Pogo-Punkrock, der neben den stumpfen Songs aber auch den ein oder anderen ‚anständigen‘ Beitrag im Repertoir hat. Fokus liegt aber, wie man es von EXKREMENT BETON gewohnt ist, auf dem Assel- und Gossen-Punk. Für Szenepolizisten natürlich ein gefundenes Fressen. Aber so ist das halt mit dem Punkrock. Musikalisch finde ich die Scheibe übrigens richtig geil, wenn ich dieses Wort hier mal anbringen darf. Auch, wenn man mal von der ein oder anderen Live-Aufnahme absieht, vom Sound her. Knallt einfach gut rein. Vor allem die neueren Sachen sind echt gut aufgenommen. Zur Auflockerung gibt es ein paar nachgespielte Lieder, wobei sich bei dem Onkelz-Cover von "Ich lieb mich" erneut die Aufpasser der politischen Konformität auskotzen dürften. Allerdings finde ich diesen Beitrag (der einen anderen Text wie das Original bereit hält) auch ziemlich daneben, deshalb habe ich dafür dann auch vollstes Verständnis.

Man bekommt mit dieser Compilation genau das, was man von dieser Band erwartet. Wer mit sowas bisher nix anfangen konnte, sollte besser die Finger von der Scheibe lassen. Ich, der ich mich doch auch als linkspolitischen aber auch nachdenklichen Menschen bezeichne, lasse mich dennoch gerne mal in die Niederungen der Niveaufreiheit herab. Vor allem wenn diese so enthusiastisch vorgetragen wird wie hier. Punkrock, Alter!

 

Mirko 19. Dezember 2017

 
CrazyUnited

Exkrement Beton veröffentlichen auf ihrem Album komplett im Arsch 20 Songs aus den Jahren 2003-2016, darunter auch einige Coversongs. Mit Schönes Mädchen steigt man mit schönem alten Rumpelpunk ein der jedoch gut produziert ist. Textlich könnte der Song auch von den typischen ficken, saufen stumpf oi combos kommen. Auch die Songs "die dicke Tina" und "Unrasiert ( und fern der Heimat )" gefallen vom musikalischen her, die Texte kommen jedoch sehr pubertär rüber. Einer meiner Anspieltipps ist "Hässliches Kind" wo mir der Ska- Einfluss zu Beginn gut gefällt. Weiter geht es mit dem Schleimkeim Cover "in der Kneipe zur trockenen Kehle", was wie die anderen Cover "Barbara von den Lokalmatadoren", "Bierkneipe von Pogoexpress" , "Edeltraut von Klartext Punkrock" gut auf die Platte passt und man sich immer wieder anhören kann. Thematisch geht es im Song "Sag mal wirklich" um das Thema Gewalt gegen Punks/Andersaussehende was textlich wie musikalisch gut umgesetzt ist und daher auch ein Anspieltipp meinerseits ist. Es folgen Alkohol heilt alle Wunden, Ficken, Ich lache, Südlied , bevor es mit einer Liveversion des Lokalmatadore Hits Barbara weitergeht, der die Liveatmosphäre gut rüberbringt. Es folgt der Song "der Notgeile Onkel" wo es sich um eine Live Cover Version des Songs "Ich lieb mich" von den Onkelz handelt. Zu meinen Favoriten zählt noch der Song Killernieteniro und das letzte Stück auf dem Album "Wölfe im Schafspelz" ( Pocken Cover ) mit Unterstützung von 7er Jungs Markus. Fazit: Die Platte ist sehr abwechslungsreich und gut produziert und ein schöner Zusammenschnitt vergangener Tage, daher von mir eine Note 2 und bestimmt noch mehrere Durchläufe im Player.
 

Eddie Sharp 10. November 2017

 
bierschinken.net

Eigentlich könnte ich an dieser Stelle exakt das gleiche Review reinkopieren wie ich es im Jahr 2014 zu "Eine kleine Scheiße", dem vorigen Album der Band, verfasst habe. Lediglich die Songtitel und Texte sind anders. Wobei - hier gibt es sozusagen eine Werkschau. Songs von 2003 bis 2016 werden chronologisch angeordnet. Vorerst schlucke ich ehrfürchtig - 20 Titel? Wer soll sich diesen geistigen Dünnpfiff so lange anhören können? Augen zu und durch.

Die ersten drei Lieder sind dann gleich mal textlich dermaßen primitiv, dass die Kassierer, Eisenpimmel und Lokalmatadore wie eine vegane politisch hyperkorrekte und antisexistische Straight-Edge-Kapelle daherkommen. Puh...ob man das noch witzig finden soll, darüber kann man sich wohl beim nächsten Plenum sehr trefflich streiten.
Wieder gibt es ein Schleim-Keim-Cover ("In der Kneipe zur trockenen Kehle"). Auch die Lokalmatadore werden nachgespielt, in einer Live-Version ("Barbara"). Beides find ich ziemlich überflüssig, weil zu nah am Original. Vielleicht sind noch andere Covers dabei, dann habe ich sie aber nicht erkannt. Auffällig ist, dass die Songqualität ab 2011 enorm steigt. So halte ich beispielsweise "Pech" für einen großen Hit. Und dass Exkrement Beton trotz aller Primitivität politisch am richtigen Fleck stehen, beweisen sie mit dem letzten Song "Wölfe im Schafspelz".
Alles in allem eine schöne Zusammenstellung von nicht veröffentlichten Liedern, von denen man sich hätte ruhig 4-5 sparen können. Und falls der Albumtitel mit entsprechendem CD-Cover eine Persiflage auf den gleichnamigen Track von Feine Sahne Fischfilet darstellen soll, dann finde ich das enorm lustig.

 

Kabl Oktober 2017

 
Schafe Schüsse

Die Geschmäcker sind so verschieden wie die Ärsche der Menschen, dachte ich beim Betrachten des etwas gewöhnungsbedürftigem Coverartworks dieser auf 500 Exemplare limitierten Scheibe von der 2.001 gegründeten Exkrement Beton aus Brandenburg (Havel). Exkrement Beton setzen sich aus den ehemaligen Combos Rollstuhl Räuber und Stiefelfreunde Brandenburg zusammen, deren Bandnamen nicht so ein wirklich großgeistiger Wurf waren. Beim Aufräumen des Proberaumes sind (lt. Info) all' diese Songs entdeckt worden und kommen nun auf dieser Scheibe zu extraordinären Zügen.

Sogar das Plastic Bomb (*Punk Fanzine) zählt zu den Vitastationen von Exkrement Beton, deren namentlichen Beweg-/Hinter(n)gründe auch im eher dünnen Booklet unterfüttert/ausgeführt werden. Mit "Schönes Mädchen [2003]" (Track 1) steigt man unerwartet witzig in diese Scheibe ein und lässt einen klasse Kellerrumpelsound hören. Typischer Proberaum-Keller-Punksound wie man ihn früher oft zockte. Textlich freilich eines dieser Lieder, das nach dem oft gehörten Pubertäts-Muster "Punk trifft auf Normalo-Mädel" abläuft, aber der klasse Sound macht trotzdem Bock, was auch beim folgenden "Die dicke Tina [2003]" (Track 2) [abgesehen vom Textinhalt] so bleibt, der allerdings (so weit verständlich) doch eher sehr frühpubertär rüberkommt. Exkrement Beton gehen danach direkt mit der Schweinenummer "Unrasiert (und fern der Heimat) [2003]" (Track 3) noch tiefer in den Keller und stellen die Frage in den Raum, ob diese Zeiten einen solchen Songs wirklich brauchen? Gut, dass Exkrement Beton sich selbst den Stempel des "Explicit Blödsinn" rangepappt haben, andernfalls könnte man das alles etwas zu überernst sehen.

Die erste (musikalisch!) interessantere Nummer kommt mit "Hässliches Kind [2003]" (Track 4) bei dem man zu Beginn mit dem Ska Einfluss erstmals für leichtes Staunen sorgt, dann aber leider in einen Niveauplätter und Rumpelpogopunk abdriftet. Hätten Exkrement Beton nicht diesen klasse Sound, hätte ich vermutlich bereits beim Erstdurchlauf die CD in die Ecke gefeuert. Gut, dass es auch ein paar Coverversionen auf diesem Album zu hören gibt, von denen die erste im Original von Schleim-Keim stammt und mit "In der Kneipe zur trockenen Kehle [2003]" (Track 5; Anspieltip I) den ersten rundum hörbaren Song mitbringt. Da passt das selbstgeschriebene "Alkohol [2003]" (Track 6) thematisch bestens ran. Schleim-Keim sind auch eine der vergleichbaren Bands (soundmäßig), wobei Exkrement Beton auch in die Zeit der ganz frühen Punkphase der Onkelz gepasst hätten, vermutlich hätte Walterbach Exkrement Beton auch auf dem Kultsampler "Soundtracks zum Untergang" untergebracht?!

Der erste Song mit echter Message wirft (zumindest für mich) ein völlig neues Potentialbild auf Exkrement Beton, die mit "Sag mal wirklich [2003]" (Track 7; Anspieltip II) das Thema Gewalt gegen Punks/andersaussehende Menschen thematisch zu Gehör bringen. Genau genommen kann man dabei sogar den Hang des Menschen zur Gewalt/Konflikten/Krieg im Kern des Textes ausmachen. Was eine einfache Frage so alles für Gedanken anstoßen kann...

Vom Sound her tönt "Alkohol heilt alle Wunden [2003]" (Track 8) irgendwie schon besser produziert und geht weg vom Rotzgesang, d. h. man schickt sich an klarer verstanden zu werden. Das klingt teilweise gesanglich schräger als die Stücke zuvor, wenn auch musikalisch reifer. Der Gesang wirkt zu konzentriert. Das folgende "Ficken [2003]" (Track 9) hingegen fährt die guten Ansätze direkt wieder platt und kehrt auch zum Rumpel-Rotze-Sound zurück. Zwar 'ne ehrliche Nummer, aber auch eher aus der Pubertätsabteilung. ;-) Wer auf "Saufen, Ficken, Oi" steht, kann hier gedankenlos reinhören. Was die Songs immer wieder aufwertet, sind die Samples, die so manchen Song einleiten, so auch bei "Ich lache [2003]" (Track 10), der übrigens der letzte aus dem Jahr 2.003 ist. Chronologisch geht es mit dem "Südlied [2004]" (Track 11) nach ein Jahr später und kredenzt einen etwas röhrenartigen Proberaumsound. Wird hier eigentlich der "BFC" oder der "BSC" besungen? Musikalisch hat das ja zumindest irgendwie irgendwas.

Danach gibt es wieder einen Besuch in der Coverversionabteilung. "Barbara (Live) [2005]" (Track 12) führt zum Original der Lokalmatadore und bringt 'ne klasse Liveatmosphäre mit, die fern von digitaler Aufbereitung 'ne Menge Spirit innehat. Klingt nach 'ner fetten Party. Das haben Exkrement Beton sicher auch so gesehen und packen mit "Der notgeile Onkel (Live) [2005]" noch einen Livetrack obendrauf, der nichts anderes als der Onkelz Pogoklassiker (aus deren eigener Punkphase) "Ich lieb' mich" ist. Mit "Pech [2011]" (Track 14) geht es produktionstechnisch wieder in deutlich klarere Formen über (auch gesanglich). Seltsam nur, dass das Songende so abrupt ist. "Ich hasse Menschen [2011]" (Track 15; Anspieltip III) hingegen passt sicher zur zunehmenden Entfremdung innerhalb der Gesellschaft/untereinander und dürfte Live nicht aus dem Exkrement Set wegzudenken sein?!

Andere Songtitel wie "Uftata [2016]" (Track 16) kenne ich hingegen nur aus dem Fun Grindcore Genre, wenngleich es von der Taktgebung her typisch Punk ist. Musikalisch (auf dieser Scheibe) bislang unerreicht in Sachen Abwechslung und auch mit Themenbezug zum Punk der heutigen Zeit kam "Killernieteniro [2016]" (Track 17; Anspieltip IV) bereits beim Erstdurchlauf zu meinen Favoriten hinzu, wenngleich der Gesang eher clean gehalten ist und nicht ganz unfreiwillig stellenweise ingesamt an Müllstation erinnert. Und wenn man gedanklich schon in Sachsen-Anhalt ist, kann man auch direkt via Pogoexpress Cover "Bierkneipe [2016]" mal nach Sachsen rüber, um danach in Eberswalde bei den Jungs von Klartext zu landen und auch da Coverstation zu machen - "Edeltraut [2016]" (Track 19), bei dem vor allem Exkrement Beton Drummer Franky schön den Tempozug fahren lässt. Zum Finale gibt es das Die Pocken Cover "Wölfe im Schafspelz [2016]" feat. Markus (*7er Jungs) obendrauf.

'Ne ziemlich lange Scheibe mit Ups and Downs. Vereinzelt, vor allem dank des schönen Old School Rumpelsounds, aber echt klasse. Ich hatte vorab deutlich weniger erwartet als ich Coverartwork und Titel sah.

6,8/10 Schafe Schüsse

 

DannyB am 15. Oktober 2017

 
Underdog Fanzine

EXKREMENT BETON haben nach eigenem Bekunden beim Aufräumen ihres Proberaumes unveröffentlichte Aufnahmen gefunden.
20 Songs aus den Jahren 2003 - 2016. Beim Hören denke ich bei mir, hätten ist den Proberaum bloß nie aufgeräumt. Andererseits ist das hier auch ein Stück Alltagskultur einen beinharten, echten Punkrockers, der sich das Recht, grüne Haare zu tragen, teuer erkaufen musste und sich gegen Eltern, Lehrer, Gefängniswärter, zur Wehr gesetzt hat. Infantile und primitive Inhalte im Uffta-Uffta-Rhythmus lassen den Pogoexpress seine Runden drehen. Bier und Mädchen, Feiern und Ficken bestimmt die Alltagskultur, in der gewöhnliche Dinge idealisiert und als Leitmotiv besungen werden. Wo andere einen großen Sack voller Illusionen bis ins Erwachsenenleben mitschleppen, andere ihre Neurosen und Psychosen pflegen oder bekämpfen, folgen EXKREMENT BETON heiter und fröhlich ihre niedrigen Instinkte und versuchen, eine hoffnungsvolle Atmosphäre zu schaffen, die die abgespaltene Männlichkeit repräsentiert und das zu schwache Ich kompensiert. Dafür lockt der rumpelige OI-Fun-Sound Schlapp-Irotragende Spezies wie die Scheißhausfliegen an, die um die letzte Dose Bier oder das letzte Klopapier kämpfen und dem Leben wieder einen Sinn zu geben.

11. Oktober 2017

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Exkrement Beton - Eine Kleine Scheisse

Gesamten Beitrag lesen: Exkrement Beton - Eine Kleine Scheisse
Exkrement Beton - Eine Kleine Scheisse
 
Exkrement Beton - Eine Kleine Scheisse

Exkrement Beton - Eine Kleine Scheisse

Exkrement Beton - Eine Kleine Scheisse

Format: CD, Album
Katalognummer: AOS-001a
EAN: 0634154599815
Genre: Punk
Veröffentlicht: 04.10.2014
Stückzahl: 1000


Tracklist:

01.  Geboren Um Party Zu Machen
02.  Wir Sind Exkrement Beton
03.  Hautkrebs
04.  Genmanipulierter Klonhodensack
05.  Exkrement Beton Song
06.  A.I.D.S.
07.  Oma Bashing
08.  Häuserkampf Pt.2
09.  Flaschengeist
10.  Ich Lache
11.  Eine Kleine Scheisse
12.  Bundesrepublik
13.  Ich Liebte Sie
14.  Trinkerlied
15.  Bonus


Der neuste Streich der 4 Jungs aus der Havelstadt Brandenburg.
Diese Scheibe ist politisch inkorrekt wie Sau, es wird mit Fäkalien nur so um sich geschmissen und es rumpelt, dass es eine wahre Freude ist!


Vorhören in minderer Qualität

Geboren Um Party Zu Machen
Wir Sind Exkrement Beton
Hautkrebs
Genmanipulierter Klonhodensack
Exkrement Beton Song
A.I.D.S.
Oma Bashing
Häuserkampf Pt.2
Flaschengeist
Ich Lache
Eine Kleine Scheisse
Bundesrepublik
Ich Liebte Sie
Trinkerlied

 

 


 


 

 

Review

 
Ugly Punk

Nun komme ich also auch mal in den Genuss, mir was von dieser Band mit dem lustigen Bandnamen anzuhören. Man hat ja schon so einiges gelesen, aber bisher hat es kein Lied an meine Ohren geschafft. Mit dem zweiten Album, das in nur 4 Tagen aufgenommen und abgemischt wurde, hat sich das nun geändert.

Fünfzehn Songs befinden sich auf der Scheibe, die sowohl als CD, als LP und auch als Tape erhältlich ist. Allerdings sind auch viereinhalb Coverversionen sowie das Einspieler-Intro mit eingerechnet. EXKREMENT BETON spielen einfachen Deutschpunk mit der ein oder anderen Melodie einschließlich Mitgröl-Part. Alles recht simpel strukturiert, aber eingängig. Allerdings könnte der Gesang manchmal etwas engagierter sein. Soweit so gut. Die Texte sind leider des Öfteren sehr pubertär ausgefallen. Bei Songtiteln wie "Genmanipulierter Klonhodensack" oder Textzeilen wie "Letzte Woche hab ich auf der Straße eine fette Frau gefistet..." weiß man manchmal nicht, ob man lachen oder weinen soll. Man schafft es fast mühelos, andere einschlägige "Spaß-Kapellen" zu unterbieten. Natürlich kommen dabei auch infantile Trinklieder nicht zu kurz. Aber es geht auch anderes, wie zum Beispiel im Song "Ich lache", der mir sehr gut gefällt. Das sind dann aber auch Ausnahmen. Kommen wir zu den geklauten Songs: Die beiden Coverversionen von FEHLGEBURT kann man als sehr gelungen bezeichnen, während die beiden SCHLEIMKEIM-Cover doch etwas arg bemüht sind.

Der Album-Titel bringt's dann auch ganz gut auf den Punkt. Viel Fäkalhumor, der sicherlich nicht jedermanns Sache ist, Sauf-Lieder und solide Deutschpunk-Songs. Trotz der peinlichen Texte aber irgendwie sympathisch. Niveau sucht man hier jedenfalls vergeblich.

 

27. November 2014 By Mirko

 
Wahrschauer

Aua aua - eine Band mit diesem Namen und CD-Titel.. dabei kann es sich nur um debil-deutschen Ostpunk mit ausgeprägter Pippi-Kacka-Pimmel-Mumu-Titten-Manie handeln. Jawohl, die Band stammt tatsächlich aus Brandenburg, singt (auf deutsch) über genmanipulierte Klonhodensäcke, A.I.D.S., Hautkrebs und diverse anderen Leckereien und schrabbelt dazu in bester DeutschPunk-Manier der 90er Jahre. Das ist zwar nicht ernst zu nehmen (was die Band selbst übrigens auch nicht tut!), hat aber einen gewissen Unterhaltungswert, und das Klassenziel, nämlich das künstlerische Niveau der mächtigen KASSIERER zu unterbieten, ist ziemlich eindeutig gelungen. Im Abschlusszeugnis sollte die Combo als "die Streber der niedrigen Instinkte" bezeichnet werden.

Oktober 2014 By SMARTIE!

 
Moloko Plus

Exkrement-Beton? Vor einiger Zeit wurde ein Output von "Operation Semtex", deren Bandname nach eigener Auskunft der Kunst des passantennahen Sprengens von Hundehaufen mittels China-Böllern entstammt, hier bei Moloko äußerst wohlwollend besprochen.

"Vorstadt Anekdoten" entpuppte sich als erstaunlich gutes Album einer überraschend guten Band. Auf einen solchen Überraschungseffekt hoffte ich auch bis zuletzt bei Exkrement-Beton, aber "scheissweit" gefehlt.

Texte im Umfeld von Sexual-, Alkohol- und Fäkalhumor, wobei Exkrement-Beton primär letzteres bedienen, haben durchaus eine heere Tradition ("Suhl, suhl, suhl, hier kommt der Stuhl") und können funktionieren, wenn sie einem in gemäßigter Form mit Wortwitz, Selbst-Ironie und gekonnter musikalischer Untermalung a la Lokalmatadore dargeboten werden.

Die Combo aus Brandenburg, die von sich selbst behauptet "niedere Instinkte" zu bedienen plant jedoch das Genre des Fäkal-Punk mit einfachen Mitteln von hinten(!) aufzurollen. Instinkt? Seit wann ist Fäkal-Fetischismus ein Instinkt? Nennen wir es "Peversion", von Menschen die ihre erste Wärme durch eine frischgeschissenen Kackebatzen erfahren haben.

Die 15 Kot-Häppchen die mir hier serviert werden, mögen mir, einem Menschen, der auch früher in der Videothek noch nie in den "Tatort Toilette"-Bereich abgebogen ist, somit nicht so recht schmecken. Das ist mir alles zu schlicht, textlich wie musikalisch.

Lediglich als "ausmisten" auf "fisten" gereimt wurde, wollte mir ein kurzes, gequältes Schmunzeln über das Gesicht huschen. Und ein Titel über Hautkrebs? Gute Idee. Hätte eine zynische Abrechnung mit Schönheiten werden können, die sich jahrelang auf Malle und unter der Höhensonne haben durchbrutzeln lassen und jetzt nur noch hin und wieder einen Schuss Lederpflege benötigen. Das wäre geiler Punk gewesen! Wenn sie es irgendwie besser gebracht hätten...

Das traurige Schicksal der "kleinen Scheisse" die unbeachtet am Wegesrand liegt und von niemanden angefasst werden will, löst ebenso nicht gerade Krokodils-Tränen aus. Vielleicht wäre es für sie die letzte erlösende Weihe gewesen im richtigen Augenblick "gesemtext" zu werden.

Auf der Haben-Seite bleiben ein kurzes Schmunzeln, eine brauchbare Songidee und mit "Ich lache" eine einzige halbwegs brauchbare Nummer. Zuwenig für 3 Punkte.

02.11.2014 By Bonzo

 
bierschinken.net

Yeah! Endlich wieder intelligenter, deutschsprachiger Punkrock der Marke Turbostaat, Dackelblut oder auch Pascow!

Die Musik frickelt ordentlich und die Texte werden kryptisch und nicht immer verständlich, gelegentlich sehr emotional herausgewürgt.

Nun, sehr verehrter Bierschinkenleser, wenden sie die ersten beiden Absätze dieser Rezi in das Gegenteil um und belassen sie nur das Wort "Punk" unverändert.

Diese Scheibe ist politisch inkorrekt wie Sau, es wird mit Fäkalien nur so um sich geschmissen und es rumpelt, dass es eine wahre Freude ist!

Kostproben:

"Hautkrebs! Jetzt habt ihr alle Hautkrebs!" (Track 3)
"Mit einer Krankheit die du niemals mehr vergisst und die dir Löcher in den Hodensack reinfrisst!" (Track 4)
"Letzte Woche hab ich auf der Straße eine fette Frau gefistet!" (Track 5)

Noch nicht genug!? Dann höre dir, sehr verehrter Bierschinkenleser, noch den absoluten Überhit "Eine kleine Scheiße" oder besser noch das ganze Album an.
Ganz klare Empfehlung für alle Freunde des Untergürtelliniehumors und der politischen Inkorrektheit!
Ach ja, Covers gibt's auch noch: Zwei von "Schleim-Keim" und zwei von "Fehlgeburt".

Was für ein Opus!

September 2014 By Kabl

 
Underdog Fanzine

Abgründe der Triebe und Liebe. EXKREMENT BETON sind derbe, roh skizzieren abstruse Alltagsnormalitäten, die jeder Spießersau einen Herzinfarkt beschert, Omas den Regenschirm zu non-verbalen Drohgebärden in die Luft fuchteln lassen und an die Urinstinkte appelliert: Saufen, Lästern, Beleidigen, Provozieren. Provokation eines Selbstverständnisses, das in der Lebensweltorientierung überzeugt davon ist, die naturalistische Perspektive auf sich selbst zu beziehen. Mit dem Ergebnis, dass Bier wertvoller ist als Deutschland, das die Ebene des Verstandes nicht immer die gesellschaftlichen Normen erlangt. EXKREMENT BETON haben keinerlei Interesse für sittliches Handeln, formulieren eher den kategorischen Imperativ: Nutze alle deine Chancen, zeige Eier und sei unschlagbar. Mit KASSIERER-Humor, SCHLEIM-KEIM- und FEHLGEBURT-Cover vervollständigt EXKREMENT BETON die theoretische Philosophie, wie Punk Eier zeigen kann, ohne Maßstäbe für Gut und Böse zu setzen. Jenseits davon erklingen 3 Akkorde im Schweiße ihres Angesichts. Ein Geschenk oder eine Zumutung? Niedriger Instinkt oder hohe Kreativität? Nun, im Wirkungskreis der eigenen Fähigkeiten, vermittelt die Combo, wie Routine ohne jedwede Horizonterweiterung glücklich machen kann. Dilettanten olé!

30. September 2014

 
Skrutt Magazine

A group that sings in German and it seems as if they are a bit of fun punk a'la Toy Dolls but not quite the same melodies, etc. But they sings in German and only that is a plus as you know, when it comes to the reviews on this website. The 15 songs are all fast-paced and like I said they seem to have fucking fun while doing music but I was hoping for a little more seriously than that. Although I think it's nice that bands are having fun and the audience likes for sure they do a gig with Exkrement Beton, but it may not be quite what I thought it would be but happy punk rock is it anyway and with songs that are easy to sing along to. Though one can not German.

Oktober 2014

Gesamten Beitrag lesen